

Die Musik fließt und tanzt.
„Aber keine Sorge: Ich habe noch alle Hämmerchen im Klavier!“
Selten sitzt Catalina Hrubaru still. Es sei denn, sie hört genau zu, sie ist vertieft in ein Buch oder sie schreibt gerade ein Gedicht. Sie entdeckt die Musik immer neu, sie forscht oder erfindet.
Die Künstlerin ist in Iasi, Rumänien in einer Musiker - und Lehrerfamilie aufgewachsen.
Ihre allererste musikalische Darbietung war, trotz starker Ausdruckskraft, sehr leicht von einem Meisterwerk zu unterscheiden: reines Babygeschrei. Damals wollte keiner Catalina Hrubaru hören!
Mit den Jahren veränderte sich vieles. Bald hatte sie freiwillige Zuhörer, die lange applaudierten, und sie bekam Preise für ihr Klavierspiel und ihre Kompositionen.
In Deutschland studierte die Pianistin an den Hochschulen für Musik in Frankfurt am Main und Hamburg.
Sie ist die Initiatorin und künstlerische Leiterin der Kultur-Reihen Klavierkonzärtlichkeit und TONPERLEN in Hamburg.
Förderer und Unterstützer
Kulturbehörde Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Anna Ruths-Stiftung, Rotary Clubs, Oscar und Vera Ritter-Stiftung, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Deutsche Musikrat, Prof. Dr. Dr. hc. Hermann Rauhe, Prof. Dr. Beatrix Borchard, Hamburg Kreativ Gesellschaft, Pianohaus Hamann, Familie und Freunde.
Weitere Projekte (Auswahl)
„Balkon und Desinfektion“ mit der Uraufführung „Der Desinfektionist“ (Text und Musik Catalina Hrubaru) mit dem Bassbariton Timotheus Maas, Hamburg, 2020
Ein Klavierdialog zwischen Fanny und Felix im Rahmen „Eine Wiege, ein Grab, zwei Wege: Fanny und Felix Mendelssohn“, mit Prof. Dr. Beatrix Borchard, Lichtwarksaal Hamburg, 2017
„Vom Ende der Unschuld“, Korrepetition der Oper über Dietrich Bonhoeffer von Stephan Peiffer, Libretto Theresita Colloredo und David Gravenhorst, mit dem Dirigenten Matthias Hoffmann-Borggrefe und Sängern der Komischen Oper Berlin, Kampnagel, 2013
Lieder-Uraufführungen in den Salons von Prof. Dr. Beatrix Borchard mit Peter Krause als Bariton, an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2012
Filmmusik-Komposition zum Dokumentarfilm „Der Glasmaler“ über Johannes Schreiter, 2011
Schülerkonzerte und Kompositionen für Schüler
Intensive und erfolgreiche Arbeit und zahlreiche Schülervorspiele im Pianohaus Hamann, Steinway Haus, Musikschulen, seit 2000
Kritiken (Auswahl)
„Hrubarus Stimmungsextreme auskostenden, mit rhythmischen Stolpersteinen und schrägem Melodiewitz angereicherten „Puppentänze“ erleben ihre Uraufführung im Rahmen einer Choreographie von Leeroy Boone. Im Kreis der vier Tänzer unterstreicht vor allem Nako Hiraki mit ihrem steifen, ungelenken Bewegungsduktus und eingefrorenen Lächeln wunderbar den puppenhaften Esprit dieser musikalischen Kleinode.“ (Godot - Das Hamburger Theatermagazin, 21. Juni 2017, Sören Ingwersen - Uraufführung „Puppentänze“ mit der Geigerin Anna Göbel und Tänzern des Hamburg Ballet, im Monsun Theater Hamburg)
„(…) Mozart, ein heiteres Werk voll Ironie, Spielwitz und Tempo. Eine Herausforderung der besonderen Art, die Catalina Hrubaru überzeugend zu meistern wusste. (…) Auf Schloss Melschede wird Chopin selten gespielt, und weltweit wird Chopin selten wirklich gut gespielt. Das Konzert war beides – die gesamte zweite Hälfte widmete die junge Pianistin dem polnischen Charmeur, und es war wirklich gut.“ (Westfälische Rundschau, 28. Oktober 2008, Benedikt ter Braak - Klavierabend auf Schloss Melschede)
„Catalina Hrubaru am Klavier begeisterte. (…) Hier mischte sie sich mit absoluter Spielfreude im Ausdruck, gepaart mit der vornehmen Zurückhaltung, die guter Liedbegleitung zu eigen ist.“ (Westfalenpost, 31.März 2003, Sebastian Schäfer - Liederabend auf Schloß Melschede)
„(…) mit einem herzerfrischenden Impetus, der nicht nur durch eine hervorragende technische Kompetenz aufhorchen ließ, sondern auch durch eine starke musikantische Ausdrucksfähigkeit bestach. Ein derart voluminöses und wohlklingendes jeu perlé trifft man nicht oft an.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Juni 2001, Christian Ekowski - Klavierabend im Hanauer Comoedienhaus Wilhelmsbad)
„Mit eigenen Kompositionen sowie Werken von Chopin und Prokofjew glänzt sie solistisch am Flügel, harmoniert aber auch bestens mit ihren beiden Gästen, der Sopranistin Oksana Lubova und dem Posaunisten Tocha Pinchuk. Mit Letzterem gelingt ein beeindruckender improvisierter Dialog der beiden Instrumente. (…) gut, dass es Konzärtlichkeiten dieser Art häufiger gibt.“ (Hamburger Morgenpost,
12. März 2019, Dagmar Ellen Fischer - "Klavierkonzärtlichkeit" in der Laeiszhalle Studio E Hamburg)